Nachtkerze Bio

Nachtkerze – Oenothera biennis

Die Gewöhnliche, zweijährige Nachtkerze ist ein bei uns eingebürgerter Neophyt. Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika und wurde Anfang des 17. Jahrhunderts als Zierpflanze nach Europa gebracht. Aus den Gärten verwilderte sie und besiedelt nun Bahndämme, Böschungen, Straßenränder und Brachen.

Abends bei der Dämmerung öffnen sich ihre wunderschönen leuchtenden Blüten. Damit locken sie vor allem Nachtfalter an, die die Befruchtung übernehmen. Im ersten Jahr bildet die Pflanze eine Blattrosette mit einer etwa 20 cm langen Pfahlwurzel, erst im zweiten Standjahr blüht sie. Ihre Wuchshöhe beträgt bis 2 m. Sie ist in allen Teilen essbar, auch die Wurzel.

Bei den indigenen Einwohnern Nordamerikas war die Nachtkerze schon lange als Heilpflanze bekannt: Sie nutzten sie zur Linderung von Frauenleiden oder Hautausschlägen. Aus den Samen wird das Nachtkerzenöl gewonnen.

Sobald die Pflanze etabliert ist und sie zur Reife kommen darf, wird sie sich zuverlässig versamen und so für Nachwuchs sorgen.

Aussaat und Kultur

Voranzucht: nicht notwendig
Aussaat im Freiland: Ende März-April ins Freiland
Saattiefe: Saatgut nur andrücken
Keimtemperatur: ca. 18 °C 
Keimdauer: 12-16 Tage
Anbau: Freiland 
Auspflanzen: –
Standort: vollsonnig bis halbschattig, sandig bis sandig-lehmiger Boden
Pflanzabstand: 25 x 25 cm
Wuchshöhe: 100-200 cm
Blüte: Juni bis September. Jede Blüte ist nur eine Nacht geöffnet.
Blütenfarbe: gelb
Lebensdauer: zweijährig
Winterhart: ja, überwintert als Rosette
F1: nein
Mischkultur: Lavendel, Salbei, Sonnenhut, Wegwarte, Gräser

Tipp:
Aus den kräftigen, fleischigen Wurzeln lässt sich ein Gemüse ähnlich wie Schwarzwurzeln
zubereiten. Dafür werden die Wurzeln noch im Rosettenstadium geerntet. 
Die Blätter sind im Frühjahr lecker in Salaten oder gedünstet als Spinat.

Artikelnummer: J007-3
Inhalt: 1 g
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