Roter Fingerhut

Roter Fingerhut – Digitalis purpurea

 

Der Rote Fingerhut ist eine wunderschöne und sagenumwobene Giftpflanze. Die heimische Staude bildet im ersten Jahr eine große Blattrosette, im zweiten Jahr einen Blütenstand in endständigen Trauben. Ihre märchenhaften, glockenförmigen und violetten Blütenstände wurden in vielen mythologischen Erzählungen als Behausungen oder Kopfbedeckungen für Elfen beschrieben. Der Rote Fingerhut ist eine Pionierpflanze, die sich gerne auf gerodeten Waldflächen ausbreitet. 
Die Bestäubung findet fast ausschließlich durch Hummeln statt. Für einige Schmetterlingsarten ist sie wichtiges Raupenfutter. 

 

Aussaat und Kultur
 
Voranzucht: ab April in Töpfen, nicht pikieren
Aussaat im Freiland: Juni bis August breitwürfig, sät sich bei guten Bedingungen selbst aus.
Saattiefe: Saatgut nur leicht andrücken, Lichtkeimer
Keimtemperatur: 15-20°C 
Keimdauer: 15-20 Tage
Anbau: Freiland und Kübelkultur
Auspflanzen: ab Juni ins Freiland.
Standort: absonnig bis halbschattig. Vollsonne am Mittag verträgt die Pflanze nicht gut. Frischer, sandig bis lemiger, humusreicher Boden.
Pflanzabstand: 40 x 40 cm
Wuchshöhe: 30-150 cm
Blüte: Juni-Juli
Fruchtfarbe: rot
Lebensdauer: ein- oder zweijährig
Winterhart: ja
F1: nein
Mischkultur: Bauerngartenpflanzen Salat, Möhre, Knoblauch, Borretsch, Ringelblume 

Wichtig:
Alle Teile der Pflanze sind stark giftig! Von Kindern und Haustieren fernhalten. Der Verzehr ist bereits in kleiner Menge tödlich.

  

Artikelnummer: 069-2
Inhalt: 1 g
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